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NAMUR Task Force

Fokus

Die "NAMUR APL Task Force" beschäftigt sich mit den folgenden Themen:

  • Sensibilisierung für Ethernet-APL innerhalb der Community und Synchronisierung der NAMUR-Arbeitskreise
  • Definition von Geschäfts- und Anwendungsfällen für den Einsatz der Ethernet-APL-Technologie in der Prozessindustrie.
  • Entwicklung eines Zielbildes für Ethernet-APL mit Fokus auf den gesamten Lebenszyklus und zusätzliche Anwendungsbereiche, wie z.B. Safety.
  • Vorantreiben der Entwicklung von Migrationskonzepten für bestehende Anlagen und hybride Architekturen unter Verwendung von APL und klassischen Technologien für die Instrumentierung.
  • Technologie- und Qualitätsüberwachung der laufenden APL-Projekte in den Mitgliedsunternehmen. Identifizierung von zusätzlichem Verbesserungsbedarf.
  • Zusätzlicher Qualifizierungs- und Servicebedarf für Implementierung und Wartung.

Nutzen/Ziele

Die "NAMUR APL Task Force" wurde Ende 2022 ins Leben gerufen, um die Aktivitäten der NAMUR rund um das aufkommende Thema Ethernet-APL ins Feld zu koordinieren. Ziel ist es, durch einen ganzheitlichen Ansatz und eine enge Abstimmung innerhalb der NAMUR, aber auch mit führenden Anbietern, die Implementierung von APL in den Mitgliedsunternehmen voranzutreiben. Die Task Force hat eine geplante Laufzeit von zwei Jahren und strebt in dieser Zeit zehn oder mehr Projekte im Zusammenhang mit APL innerhalb der der Task Force angeschlossenen Unternehmen an. Das Team der Task Force besteht aus Vertretern von BASF, Bayer, Bilfinger, Covestro, DOW, Evonik, ExxonMobil und Lanxess.

Aktuelle Projekte und Entwicklungen

  • Steigerung des Bewusstseins in der Community durch die Kommunikation von Anwendungsfällen.
  • Verfolgung und Unterstützung von laufenden APL-Projekten.
  • Vorantreiben von Anwendungsfällen und Anforderungsspezifikationen aus der Sicht der Anwender, z.B. für Security- und Safety-Themen von Ethernet-APL.
  • Zusammenarbeit mit den Anbietern über die "ZVEI APL Task Force" durch Verfolgung der Geräteverfügbarkeit und Priorisierung.

Sub-AK APL-Safety

Gemeinsamer AK des AK 4.5 und des AK 2.6 zum Formulieren der Anforderungen an APL in Sicherheitsanwendungen.

Der Physical Layer APL bietet die Möglichkeit, sicherheitsgerichtete Ethernet-Protokolle zur Feldkommunikation zu nutzen.
Die entsprechenden Anwenderanforderungen der Prozessindustrie an die beiden Kommunikationspartner Feldgerät und Automatisierungssystem, sowie Konfigurationswerkzeuge werden innerhalb dieses Sub-AKs identifiziert.
Die NAMUR-Unternehmen zielen dabei auf eine anwenderfreundliche Implementierung ab, bei der baugleiche Feldgeräte mit einheitlicher Kommunikationsinfrastruktur sowohl für die Prozessführung als auch für Sicherheitsanwendungen genutzt werden können.
Etablierte Methoden, wie beispielsweise die Betriebsbewährung, bleiben somit weiterhin anwendbar. Darüber hinaus bieten die signifikante Verringerung der Messunsicherheit durch digitale Kommunikation und neuartige Diagnosen einen erheblichen Mehrnutzen (z.B. Erweiterung Betriebsfenster).
Um diesen Nutzen über alle Lebensphasen einer Anlage hinweg zu erzielen, definiert und konkretisiert der Sub-AK die Anwenderanforderungen in der NE 168 und dem Positionspapier „Ethernet-APL für Anwendungen der funktionalen Sicherheit“.
Weiterhin werden diese Anforderungen an die betroffenen Hersteller und Organisationen kommuniziert, mit ihnen diskutiert, und die Entwicklung von Standards und Produkten begleitet.

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