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Anforderungen an die Geräte-Integration gemäß NE 105 (German only)

from 2005-03-24

Stellungnahme des AK 2.6 "Feldbus" der NAMUR zu Aussagen verschiedener Hersteller und Organisationen bezüglich der NAMUR-Empfehlung 105 "Anforderung an die Integration von Feldbusgeräten in Engineering-Tools für Feldgeräte".

Feldbusse und entsprechende Feldgeräte, die sich für den Einsatz in der chemischen und pharmazeutischen Industrie eignen, sind am Markt verfügbar.

Trotz der Normung der Busse und der sich ständig weiter entwickelnden Festlegungen zur Informations-Übertragung (z.B. Profil-Definitionen) war es aus Sicht der Anwender notwendig, die Anforderungen an die Geräteintegration zusammenzufassen.

Im Mittelpunkt stehen hierbei die Anforderungen an das Life Cycle Management.

Ziel ist es, Geräte verschiedener Hersteller mit einheitlich gestalteten Tools effizient und sicher an unterschiedlichen Automatisierungssystemen bedienen, parametrieren und deren Daten verwalten zu können.

Die NE 105 formuliert Forderungen nach einheitlichen Benutzerschnittstellen, beschreibt die Anforderungen an die Funktionalität der Gerätekopplung und an die Schnittstellen der Konfigurationswerkzeuge zur Weiterverarbeitung der Gerätedaten.

Dabei ist auf eine neutrale und technologieunabhängige Darstellung der gestellten Anforderungen Wert gelegt worden.

In der letzten Zeit mehren sich Stimmen von Herstellern, die behaupten, die NAMUR habe sich für eine bestimmte Technologie entschieden, um das von ihnen unterstützte Integrationskonzept als beste Lösung darzustellen.

Diese Behauptungen sind falsch.

Die NAMUR bevorzugt keine der existierenden Technologien zur Geräte-Integration, d.h. sie lehnt auch keine der Konzepte ab.

Da alle heute existierenden Integrationsmethoden noch nicht in vollem Umfang die beschriebenen Forderungen der Anwender erfüllen, bleibt es weiterhin Aufgabe der Hersteller, durch neue oder weiter entwickelte Integrationsmethoden den gestellten Anforderung der NE 105 gerecht zu werden.

Das erwartet die NAMUR.


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