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Pressemitteilung zur Hauptsitzung 2007

vom 2007-07-23

Sponsor:

Prozess-Sensoren schaffen und erhalten Werte in der Prozessindustrie

Technologie-Roadmap zeigt Wege zur "Operational Excellence".

Zwei Jahre sind es nun her, seit die NAMUR "Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie" und die GMA VDI/VDE-Gesellschaft "Mess- und Automatisierungstechnik" gemeinsam die "Technologie-Roadmap Prozess-Sensoren 2005-2015" veröffentlichten. Es war der "Abschlussbericht" einer intensiven Projektarbeit von Fachleuten aus der Chemieindustrie, aus Herstellerfirmen und Instituten - damals ein Novum im deutschsprachigen Raum. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen chemischen Industrie sowie ihrer Prozesstechnik-Lieferanten zu stärken war das oberste Ziel; dazu wurde der Handlungsbedarf detailliert aufgezeigt, Lösungswege und Leittechnologien benannt, gemeinsame Forschungsaktivitäten und Standardisierungsvorhaben avisiert.

"Sind wir auf dem richtigen Weg? Was wurde erreicht? Wie geht es weiter?" Diese Fragen bezogen auf die Prozess-Sensoren will der NAMUR-Vorstand nun in der diesjährigen Hauptsitzung der Organisation im November in Lahnstein beantwortet sehen. Und überhaupt: Was verlangt man heute von Prozess-Sensoren und ihren Herstellern? Wie weit ist Wunsch und Wirklichkeit auseinander? Ist die Technologie (Mikrosystemtechnik, IT, Nanotechnik) Enabler oder Treiber? Und wie entsteht der Nutzen wirklich?

Antworten auf diese Fragen wird zunächst Klaus Endress, der CEO (Chief Executive Officer) der Endress+Hauser Gruppe geben, sekundiert von Dieter Schaudel, deren CTO (Chief Technology Officer). Endress+Hauser ist in diesem Jahr der Sponsor der NAMUR Hauptsitzung. "Prozess-Sensoren und Familienunternehmen haben vieles gemeinsam", sagt Klaus Endress. "Sie müssen kurzfristig und langfristig für den Anwender, den Kunden, Nutzen stiften. Sie müssen absolut zuverlässig und berechenbar sein. Sie müssen sich nahtlos an ihre Umgebung flexibel anpassen, sei es an die Automatisierungs-Architektur, oder in einer globalisierten Welt an die regionalen Bedingungen und Standards. Dazu braucht es Offenheit, offene und kommunikative Kultur, offene Standards. Und beide, Prozess-Sensoren und Familienunternehmen, müssen "Operational Excellence" ermöglichen und praktizieren. Sie müssen Werte erhalten und schaffen."

Der in der Technologie-Roadmap wiedergegebenen "Vision vom idealen Prozess-Sensor" möglichst nahe zu kommen sei eine notwendige Voraussetzung dazu, sagt Dieter Schaudel. "Besonders bei den Produktparametern, also dem Aufgabenfeld der Prozessanalysenmesstechnik, ist die Kluft zwischen Wollen und Können heute noch recht gross. Aber sie wird kleiner, durch neue Technologien, neue Werkstoffe, neue Messprinzipien. Die Anforderungsblätter der Roadmap zeigen den Weg, und erste Ergebnisse können sich sehen lassen. Und auch bei den klassischen Messgrössen gibt es bemerkenswerte Verbesserungen, für niedrigere Cost of Ownership, und für höheren Benefit of Ownership. Beispiele dazu zeigen wir auch in unseren Workshops während der Hauptsitzung ganz praktisch" ergänzt er.

Jeder Automatisierer weiß es: "Es hat noch niemand etwas gesteuert oder geregelt, was er nicht vorher gemessen hat." Der Satz gilt mehr denn je. Es ist gut, dass man sich auf der kommenden Hauptsitzung die Hebelwirkung der Prozess-Sensoren für die Prozesstechnik und damit die Prozessindustrie am Standort Mitteleuropa und in der Welt bewusst macht. "Das nutzt allen", sagt Klaus Endress, "besonders wohl den Mitgliedsfirmen der NAMUR."

Für weitere Informationen

Dr. Hasso Drathen
NAMUR Geschäftsstelle
Tel.: +49 (0) 214 30 -71034
Fax: +49 (0) 214 30 -72774
office[at]NAMUR.de

www.NAMUR.de

Dipl.-Ing. Dieter Schaudel
Endress+Hauser AG
Tel.: +41 (0) 61 715 -7720
Fax: +41 (0) 61 715 -2857
d.schaudel@holding.endress.com
www.endress.com


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