Process X Launch 2026
Process X Datenökosystem – Anwenderworkshop & Launch-Event Ankündigung supported by Scale MX am 15. September 2026 in der Alten Schaltwarte Frankfurt-Höchst.
Eventüberblick
Mit dem Event Process X Launch 2026 wird ein praxisnahes Datenökosystem für die Prozessindustrie vorgestellt, das den sicheren, souveränen und unternehmensübergreifenden Austausch industrieller Daten ermöglicht. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Ingenieure, Techniker, Betriebsleiter und Fachverantwortliche aus Chemie, Produktion, Automatisierung und Digitalisierung, die datenbasierte Zusammenarbeit im Brownfield voranbringen wollen, ohne dabei die Kontrolle über ihre Daten aus der Hand zu geben.
Im Fokus stehen konkrete Anwendungsfälle, technische Einordnung, strategische Relevanz sowie der direkte Mehrwert für Betreiber, Anlagenverantwortliche, Integratoren und Automatisierungsexperten. Der Launch bringt Fachpublikum, Technologieverantwortliche und Industriepartner zusammen, um zu zeigen, wie Process X als verbindendes Modell zwischen Datenverfügbarkeit, Interoperabilität und industrieller Umsetzbarkeit funktioniert.
Merken Sie sich den Termin vor: 15. September 2026, Alte Schaltwarte Frankfurt-Höchst. Wenn Sie als Ingenieur, Techniker, Betriebsleiter oder Automatisierungsexperte die nächsten Schritte datengetriebener industrieller Zusammenarbeit aktiv mitgestalten wollen, melden Sie sich an und sichern Sie sich Ihre Teilnahme.
Warum teilnehmen
Die Digitalisierung in der Chemieindustrie steht häufig vor denselben Hürden: heterogene Bestandsanlagen, gewachsene Systemlandschaften, fehlende Standards an Schnittstellen, begrenzte Transparenz über Datenflüsse und hohe Anforderungen an Sicherheit, Governance und Verfügbarkeit. Genau hier setzt Process X an. Das Launch-Event bietet die Gelegenheit, ein zukunftsweisendes Konzept kennenzulernen, das industrielle Daten nicht isoliert betrachtet, sondern als aktiv nutzbare Ressource über Unternehmens- und Systemgrenzen hinweg erschließt.
- Verstehen, wie Process X Datenräume und industrielle Zusammenarbeit in der Praxis unterstützt.
- Erkennen, welchen Nutzen Brownfield-fähige Datenintegration für bestehende Anlagen bringt.
- Einblicke in reale Anforderungen aus Chemie, Betrieb und Automatisierung erhalten.
- Sicherheit, Datenhoheit und Governance nicht als Hindernis, sondern als Architekturprinzip kennenlernen.
- Mit Fachkollegen, Entscheidern und Umsetzungsverantwortlichen ins Gespräch kommen.
Was ist Process X?
Process X steht für ein industrielles Datenökosystem, das den kontrollierten Austausch und die strukturierte Nutzung von Daten in der Prozessindustrie ermöglicht. Ziel ist es, Daten aus unterschiedlichen Quellen, Gewerken und Systemen so verfügbar zu machen, dass sie für operative, technische und strategische Anwendungsfälle nutzbar werden – ohne proprietäre Abhängigkeiten zu verstärken oder bestehende Anlagenlandschaften vollständig ersetzen zu müssen.
Im Kern geht es darum, Daten aus Produktion, Engineering, Instandhaltung und Automatisierung in einen verlässlichen, interoperablen und souveränen Rahmen zu überführen. Process X schafft damit die Voraussetzung für bessere Transparenz, effizientere Zusammenarbeit und eine skalierbare digitale Weiterentwicklung industrieller Standorte. Statt Daten in Silos zu halten, eröffnet das Modell die Möglichkeit, Informationen zielgerichtet bereitzustellen – mit klaren Regeln für Zugriff, Nutzung und Verantwortlichkeiten.
Nutzen für die Zielgruppen
Für Ingenieure
Ingenieure profitieren von einer konsistenteren Datengrundlage für Planung, Optimierung und Entscheidungsfindung. Wenn Prozessdaten, Asset-Informationen und technische Dokumentationsstände besser zusammengeführt werden, lassen sich Ursachen schneller erkennen, Änderungen fundierter bewerten und Maßnahmen effizienter priorisieren.
Für Techniker und Instandhaltung
Technische Fachkräfte gewinnen einen besseren Zugriff auf relevante Informationen im Betriebsalltag. Das reduziert Suchaufwände, verbessert die Nachvollziehbarkeit von Zuständen und unterstützt eine zielgerichtete Fehleranalyse. Gerade im Brownfield-Umfeld kann dies zu kürzeren Reaktionszeiten, besser vorbereiteten Einsätzen und höherer Anlagenverfügbarkeit beitragen.
Für Betriebsleiter und Standortverantwortliche
Für Betriebsleiter ist Process X vor allem dann relevant, wenn Digitalisierung einen belastbaren wirtschaftlichen Beitrag leisten soll. Mehr Transparenz über Daten und Prozesse, bessere Abstimmung zwischen Abteilungen sowie die Möglichkeit, Partner kontrolliert einzubinden, stärken Effizienz, Resilienz und Zukunftsfähigkeit des Standorts.
Für Automatisierungstechnik
Fachverantwortliche aus der Automatisierung erhalten mit Process X einen Ansatz, der bestehende Systeme respektiert und gleichzeitig neue Integrationsmöglichkeiten schafft. Besonders wertvoll ist dabei die Fähigkeit, Daten aus unterschiedlichen Ebenen der Automatisierung und IT strukturiert verfügbar zu machen, ohne die operative Stabilität zu gefährden.
Agenda: „Alte Messwarte (D250)“ / Industriepark Frankfurt Höchst
Die Veranstaltung ist als fachlich fokussierter Launch mit strategischen und praxisnahen Inhalten konzipiert. Im Mittelpunkt stehen Einführung, Einordnung, konkrete Mehrwerte und der Austausch mit Experten. Die finale Agenda kann im Detail noch ergänzt werden; inhaltlich umfasst der Tag folgende Bausteine:
11:00 – 11:15
Ankommen & Netzwerken
11:15 – 11:35
Daten als Anlagenkapital – aus Bestandsanlagen messbare Verfügbarkeit und Effizienz holen
Dr. Werner Sievers (Sanofi + IGR Vorstandsvorsitzender) & Tobias Schlichtmann (BASF + NAMUR Vorstandsvorsitzender)
11:35 – 11:45
Daten teilen, Mehrwert schaffen – Datenräume aus Hersteller- und Anwendersicht
Gunther Koschnick (ZVEI)
11:45 – 12:45
Mittagspause
12:45 – 13:05
Manufacturing-X: Von Datenräumen zu industriellen Datenökosystemen
Julius Rauke (ZVEI)
13:05- 13:35
Process X in der Praxis – der Datenraum der Prozessindustrie
Elisabeth Wächter-Schäper (Kuraray + IGR) & Christine Oro Saavedra (NAMUR + Bayer AG)
13:35 – 14:00
Kaffeepause
14:00 – 14:30
Die ersten 12 Monate – Schrittweise zur zukunftsfähigen Anlage
Michael Pelz (Sudarshan + NAMUR + IGR) & Ronny Becker (Bilfinger + IDEA Anlage)
14:30 – 14:40
Accelerator Project - Die ersten Schritte zur erfolgreichen Datenraumanbindung
Niklas Midolo (CEO Cofinity)
15:00 – 16:30
Besuch der IDEA Anlage & Erfahrungsaustausch mit Experten
Sprecher
Auf dem Launch-Event sprechen Vertreter aus Industrie, Technologie und Umsetzungspraxis. Die Sprecher stehen für konkrete Erfahrung an der Schnittstelle von Prozessindustrie, Digitalisierung und Automatisierung. Vorgesehen sind Beiträge von Verantwortlichen, die sowohl strategische Perspektiven auf Datenökosysteme als auch operative Anforderungen aus realen Industrieumgebungen einbringen.
Im Vordergrund stehen keine abstrakten Zukunftsbilder, sondern belastbare Einordnungen und konkrete Erfahrungen: Welche Voraussetzungen braucht ein gemeinsamer Datenraum? Wie lassen sich bestehende Systeme sinnvoll einbinden? Welche organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen sind entscheidend? Und wie kann aus Datenverfügbarkeit tatsächlich ein Mehrwert für Betrieb und Wertschöpfung entstehen?
Brownfield-Mehrwert
Ein zentraler Schwerpunkt des Events ist der Brownfield-Mehrwert. Gerade in der Chemieindustrie dominieren Bestandsanlagen mit langen Lebenszyklen, historisch gewachsenen Architekturen und einer hohen Vielfalt an Herstellern, Schnittstellen und Dokumentationsständen. Digitale Initiativen scheitern in solchen Umgebungen häufig nicht an fehlenden Ideen, sondern an Integrationsaufwand, Unsicherheit bei Verantwortlichkeiten und mangelnder Anschlussfähigkeit vorhandener Systeme.
Process X adressiert diese Realität, indem nicht die vollständige Ablösung bestehender Strukturen im Vordergrund steht, sondern ihre intelligente Einbindung. Der Mehrwert liegt darin, vorhandene Datenquellen besser nutzbar zu machen, Medienbrüche zu reduzieren und Informationen dort verfügbar zu machen, wo sie im Betrieb tatsächlich gebraucht werden. Damit wird Digitalisierung im Brownfield nicht zu einem Großumbau, sondern zu einem schrittweise realisierbaren Nutzenprogramm.
- Bessere Nutzung bestehender Datenquellen statt reinem Neubau digitaler Strukturen.
- Reduzierung von Datensilos zwischen Betrieb, Engineering, Instandhaltung und Automatisierung.
- Schrittweise Umsetzbarkeit in vorhandenen Anlagen- und Systemlandschaften.
- Höhere Transparenz und schnellere Verfügbarkeit relevanter Informationen im Tagesgeschäft.
- Geringere Hürden für standort- und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit.
Datenhoheit & Sicherheit
Für industrielle Unternehmen ist der Austausch von Daten nur dann tragfähig, wenn Datenhoheit, Sicherheit und kontrollierte Nutzung gewährleistet sind. Deshalb gehört dieses Thema zu den Kerninhalten des Launches. Process X verfolgt den Anspruch, Datennutzung nicht auf Vertrauen allein zu stützen, sondern auf nachvollziehbare Regeln, klare Zuständigkeiten und technische Sicherheitsmechanismen. Unternehmen sollen selbst bestimmen können, welche Daten sie bereitstellen, unter welchen Bedingungen diese genutzt werden dürfen und welche Partner Zugriff erhalten.
Besonders für Betreiber in der Chemieindustrie ist dies entscheidend: Produktionsnähe, regulatorische Anforderungen, Schutz von Betriebsgeheimnissen und Verfügbarkeit kritischer Anlagen verlangen ein Modell, das Offenheit mit Kontrolle verbindet. Process X setzt genau hier an und zeigt, dass Datenökosysteme nicht im Widerspruch zu Sicherheitsanforderungen stehen müssen, sondern gerade durch saubere Governance und technische Architektur industrietauglich werden.
Der Process X Launch 2026 ist die Gelegenheit, sich frühzeitig mit einem Ansatz vertraut zu machen, der die digitale Zusammenarbeit in der Prozessindustrie neu ordnen kann. Wer bestehende Anlagen besser vernetzen, Daten sinnvoll nutzbar machen und dabei Souveränität sowie Sicherheit wahren möchte, erhält auf dieser Veranstaltung einen kompakten und zugleich fundierten Überblick über Ziele, Nutzen und praktische Relevanz von Process X.
Merken Sie sich den Termin vor: 15. September 2026, Alte Schaltwarte Frankfurt-Höchst. Wenn Sie als Ingenieur, Techniker, Betriebsleiter oder Automatisierungsexperte die nächsten Schritte datengetriebener industrieller Zusammenarbeit aktiv mitgestalten wollen, melden Sie sich an und sichern Sie sich Ihre Teilnahme.